Infoveranstaltungen

  • Mai 2019

  • Sexualpädagogik der Vielfalt – Sexualisierung oder das Recht auf Information

    Vortrag von Prof. Dr. Elisbeth Tuider, Professur "Soziologie der Diversität", an der Universität Kassel mit anschließender Diskussion. Sexualpädagogik steht heute wieder im Zentrum von Debatten in den sozialen Medien, der Tagespresse und der Politik. Im Vortrag wird aufgezeigt, mit welchen Strategien hierbei gearbeitet wird. Beispielsweise wird die Figur des "unschuldigen und asexuellen Kindes" eingesetzt, um Familie, Verwandtschaft, Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität wieder zur absoluten Normalität zu erklären.

    Zum Ausgangspunkt nimmt der Vortrag die kursierenden Bilder und Zuschreibungen von Sexualität und Sexualpädagogik und stellt diesen empirische Forschungen zu Jugendsexualität entgegen. Es geht um die aktuellen Herausforderungen, vor denen sexualpädagogisches Handeln in Jugendarbeit und Jugendhilfe heute steht.

    Ein "Methodenkarussell" soll einen tieferen Einblick in das Vorgehen sexualpädagogischer Bildungsarbeit geben.

    Termin: Donnerstag, 23.05.2019
    Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
    Ort: Jugend- und Kulturzentrum Jokus
    Ostanlage 25a, 35390 Gießen
    Kosten: Eintritt frei
    Leitung: Prof. Elisabeth Tuider, Universität Kassel
    Mitherausgeberin von „Handbuch
    Sexualisierte Gewalt und pädagogische
    Kontexte.Theorie, Forschung, Praxis“ BeltzJuventa Verlag, 2018
    und „Sexualität und Soziale Arbeit“
    Grundlagen Sozialer Arbeit,
    Schneider Verlag, 2017

    Kooperation mit der pro familia Gießen e.V.

    Als Fortbildung im Rahmen der JULEICA anerkannt.

  • April 2019

  • Fachvortrag „Internet-, Spiele- und Online-Sucht: Aspekte problematischen Medienkonsums und Möglichkeiten der Prävention“

    Die Nutzung moderner Medien ist heutzutage kaum mehr im Alltag wegzudenken – Smartphones, Tablet-PC's, Spiele­konsolen & Computer sind für fast jeden Einzelnen fest in den Tagesablauf integriert. Gerade deshalb ist es nicht nur für die Betroffenen selbst sondern auch für die Angehörigen und pädagogischen Fachkräfte oft sehr schwer einzuschätzen, in wie weit die vorliegende Mediennutzung noch im "Norm­bereich" liegt oder ob möglicherweise bereits eine diesbezügliche Abhängigkeit besteht.

    Für die heutige Elterngeneration besteht durch rasante Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien sowie deren enormer Verfügbarkeit oft nur bedingt die Möglichkeit, für die Erziehung von Kindern auf eigene medienbezogene Jugenderfahrungen zurückzugreifen.

    Dementsprechend ist es von enormer Wichtigkeit, nicht nur Angehörigen sondern auch pädagogischen Fachkräften eine Orientierungslinie zu geben, anhand derer sie die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen einzuschätzen lernen und außerdem gemeinsam mit ihnen Handlungsideen zu entwickeln, mit welchen sie problematischer Mediennutzung entgegen wirken können.

    In der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden zunächst einen tieferen Einblick in die Thematik. Hierbei sollen sie erfahren, was die Anziehungskraft der modernen Medien und insbesondere von Online-Games für die Jugendlichen ausmacht, aber auch, welche im Spiel verborgenen Mechanismen dazu beitragen, dass gerade Jugendliche häufig keine zeitlichen Grenzen kennen, wenn sie einmal im Spiel versunken sind. Außerdem wird Wissen darüber vermitteln, welche Anzeichen auf problematischen Medien­konsum hinweisen können und wie pädagogische Fachkräfte damit sinnvoll umgehen.

    Termin: Donnerstag, 04.04.2019
    Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
    Ort: Jugend- und Kulturzentrum Jokus
    Ostanlage 25a, 35390 Gießen
    Kosten: kostenlos, Anmeldung nötig
    Leitung: Jana Becker

    Kooperation mit dem Jugendschutz der Universitätsstadt Gießen und go onlife – ein Projekt
    der Sucht- und Drogenberatung Marburg 

    Als Fortbildung im Rahmen der JULEICA anerkannt

  • März 2019

  • Sicher in die Welt – Schutz von Kindern und Jugendlichen vor „Kindeswohlgefährdung“

    Veranstaltung für neben- und ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit

    Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in Vereinen und Verbänden stehen in ihren Gruppen oftmals alleine mit Beobachtungen und Erfahrungen im Bereich der Kindeswohlgefährdung da.

    Die Veranstaltung möchte informieren und Ehrenamtliche unterstützen, in ihrer Tätigkeit zufriedener und sicherer zu handeln.

    Inhalte werden sein:

    • Definitionen zu Misshandlung, Vernachlässigung und sexuelle Gewalt
    • Rechtliche Rahmenbedingungen für den Schutz von Mädchen und Jungen
    • Handlungsverpflichtung, -möglichkeit und –grenzen
    • Vorstellung des Hilfesystems in der Stadt Gießen
    • Wie können Vereine und Verbände zu sinnvollen Interventionskonzepten gelangen?


    Modul 6 der JULEICA-Schulung

    Termin: Montag, 25.03.2019
    Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
    Ort: Jugend- und Kulturzentrum Jokus
    Ostanlage 25a, 35390 Gießen
    Kosten: kostenlos, Anmeldung nötig
    Leitung: Wildwasser Gießen e. V.

    Kooperation mit dem Jugendschutz und der Jugendpflege der Universitätsstadt Gießen.
    Als Fortbildung im Rahmen der JULEICA anerkannt.