Europa quo vadis? - Ein politischer Bildungsurlaub in Brüssel

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    Europa quo vadis? Dieser Frage folgten während des Bildungsurlaubs zur politischen Bildung vom 26.11. bis 02.12.2017 in Brüssel zwölf junge Leute zwischen 20 und 30 Jahren.

  • In Gesprächen mit Mitarbeiter/inn/en des Europäischen Parlaments, dem Abgeordneten Udo Bullmann, Thorsten Petrowski von Pulse of Europe, Alast Najafi von der Heinrich Böll-Stiftung sowie Stephan Krüger von der Hessischen Landesvertretung versuchten sie zu ergründen, wie es um die Europäische Union steht und welche Entwicklungen zurzeit diskutiert werden. 

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  • Nach dem Besuch im Haus der europäischen Geschichte, das auf sechs Etagen den Weg von der ersten Idee eines vereinten Europas bis heute und die derzeitigen Herausforderungen zeigt, kam die Frage auf:

    „Was ist im Jahr 2025 in der neu erbauten 7. Etage des Hauses der europäischen Geschichte zu sehen?“

     

    Die Einschätzungen gingen von Auflösungsvertrag bis zur die Beitrittsurkunde der Türkei.

     

    Der Brexit, ob er nun kommt oder nicht, hat als Kapitel der EU-Geschichte einen eigenen Raum.

     

    Der Umgang mit Geflüchteten, die Folgen der Migration und die Versuche damit umzugehen, bekommen einen festen Platz.

     

    Auch der Terrorbekämpfung und einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik wird eine Stellwand gewidmet.

     

    Weitere Austrittsanträge, eine Vitrine über das „Europa der zwei Geschwindigkeiten“, die aktuellen sozialpolitischen Vereinbarungen und eine Vielzahl an Fotos einer jungen, proeuropäischen Generation finden sich in der 7. Etage.

     

    Ein Europa der Nationalstaaten soll es aber nicht wieder geben, denn über 70 Jahre Frieden, der durch 80.000 Seiten EU-Verträge gesichert wurde, möchte keine und keiner aufgeben.

  • Die Vielzahl der möglichen Szenarien zeigt, dass die Frage „Europa quo vadis?“ nicht zu beantworten ist. Die Weichenstellungen können sich jederzeit ändern. Neue nationale Regierungen, ein neu gewähltes EU-Parlament, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger – all das nimmt Einfluss auf die Zukunft der EU