Infoveranstaltungen

  • November 2017

  • Sicher in die Welt – Schutz von Kindern und Jugendlichen vor „Kindeswohlgefährdung“

    Veranstaltung für neben- und ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit

    Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in Vereinen und Verbänden stehen in ihren Gruppen oftmals alleine mit Beobachtungen und Erfahrungen im Bereich der Kindeswohlgefährdung da.

    Die Veranstaltung möchte informieren und Ehrenamtliche unterstützen, in ihrer Tätigkeit zufriedener und sicherer zu handeln.

    Inhalte werden sein:

    • Definitionen zu Misshandlung, Vernachlässigung und sexuelle Gewalt
    • Rechtliche Rahmenbedingungen für den Schutz von Mädchen und Jungen
    • Handlungsverpflichtung, -möglichkeit und –grenzen
    • Vorstellung des Hilfesystems in der Stadt Gießen
    • Wie können Vereine und Verbände zu sinnvollen Interventionskonzepten gelangen?


    Modul 5 der JULEICA-Schulung

    Termin: Montag, 27.11.2017
    Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
    Ort: Jugend- und Kulturzentrum Jokus
    Ostanlage 25a, 35390 Gießen
    Kosten: kostenlos, Anmeldung nötig
    Leitung: Christin Schlathölter (Wildwasser Gießen)

    Kooperation mit dem Jugendschutz und der Jugendpflege der Universitätsstadt Gießen.
    Als Fortbildung im Rahmen der JULEICA anerkannt.

  •  

    Oktober 2017

  • Finger weg, sonst … Schutz vor sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen

    Informationsveranstaltung für Eltern, Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit und Interessierte

    Eine Befragung von Schüler/innen durch die Universitäten Marburg und Gießen im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums (SPEAK! Die Studie) ergab in Frühjahr 2017, dass beinahe 80 % der Schüler/innen, unabhängig von Schulform, Schicht oder Migrationshintergrund, in der Schule sehr belastende und mitunter auch schwerwiegende Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen durch Mitschüler/innen erlitten haben – Mädchen mehr als Jungen, aber auch diese nicht selten. Diese Studie macht deutlich, vor welchen Herausforderungen die Schule in ihrer pädagogischen Verantwortung steht. Hier gilt es die Kooperation mit Polizei, Jugendhilfe und Gesundheitswesen auszubauen.

    Gerade für Eltern ist die Sorge um die Sicherheit ihrer Töchter und Söhne von großer Wichtigkeit, über viele Stunden des Tages übernimmt beispielsweise die Schule ganz die Fürsorge für die Kinder und Jugendlichen und Eltern haben hier nur wenig Kontrolle und Einflussmöglichkeiten. Auch die Mitarbeiter/innen der außerschulischen Jugendarbeit in Jugendtreffs, Vereinen oder Verbänden sind immer wieder mit Jugendlichen konfrontiert, die über sexualisierte Gewalt in verbaler oder körperlicher Form berichten.

    Nach einer kurzen Vorstellung der Ergebnisse der SPEAK!-Studie werden die Erfahrungen mit und Hilfemöglichkeiten für Betroffene  vorgestellt. Vertreter/innen aus dem Bereich Schule (Staatliches Schulamt Gießen und Vogelsberg), der Polizei (Jugendkoordination und AGGAS), der Jugendhilfe (Wildwasser Gießen e.V. und Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen) und der Schulsozialarbeit (Verein zur Förderung der Gießener Schulen e. V.)  stellen ergänzende Hilfs- und Präventivangebote vor, die zur Sicherheit der Mädchen und Jungen beitragen können. Thematisiert werden: Welche Rolle spielen Eltern  und welche Aufgabe können sie für die Sicherheit ihrer Kinder, aber auch zur Verhaltensänderung übergriffiger Söhne oder Töchter übernehmen? Welche Hilfen können sie bekommen und was können Eltern hier von der Schule erwarten? Welche Möglichkeiten haben aber auch pädagogische Mitarbeiter/innen in Jugendeinrichtungen und Vereinen Jugendliche zu unterstützen?

    Termin: Donnerstag, 26.10.2017
    Uhrzeit: 19:00 Uhr
    Ort: Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen
    Kosten: kostenlos
    Leitung: Julia Birnthaler, Sabine Brück, Antje Suppmann

    Kooperation von Wildwasser Gießen e. V., dem Polizeipräsidium Mittelhessen (Abteilung Einsatz, E 4 – Zentrale Jugendkoordination) sowie dem Jugendbildungswerk und dem Jugendschutz der Universitätsstadt Gießen