Alle Fortbildungs-/Infoveranstaltungen auch für Leute über 27 Jahre!

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Mai:

Geld regiert die Welt. Wer regiert das Geld?

Informationsveranstaltung: Wie es zum Finanzchaos kam und wie die Politik dieses Chaos erst möglich machte.

Seit 2008 schafft es kaum ein politisches Thema sich so ausdauernd und intensiv in den Schlagzeilen und den Köpfen der Menschen zu halten wie die Finanz-, Schulden- und Wirtschaftskrise. Kaum ein politisches Thema erzeugt jedoch auch so viel Unsicherheit und Angst in der Bevölkerung. Die Sehnsucht der Menschen nach einer gerechten Weltwirtschaft jenseits sozialer Unruhen, nach einer machbaren Alternative zum Turbokapitalismus und zur markt-fundamentalisten Globalisierung wird größer. In der Form eines publikumsmoderierten Fachgesprächs zweier ausgewiesener Kenner der Materie, sollen sowohl die Zusammenhänge der Krise, als auch Konzepte dargestellt werden, die aus dem globalen Casino ein nachhaltiges Finanzsystem machen können: mehr Geld für eine gerechtere Welt, mehr Investitionen in eine nachhaltige Zukunft und ein Wirtschafts- und Finanzsystem, das den Menschen dient.

Termin: Mi., 23.05.2012, 19:30 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, kostenlos
Leitung: Wolfgang Kessler



Geocaching – der Weg ist das Ziel

Das satellitengestützte Orientieren im Gelände erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Schnitzeljagd mit Suche nach verborgenen Schätzen – meist mit netten Kleinigkeiten gefüllte Dosen – wird auch „Geocaching“ genannt. Kann das eine adäquate Methode für die Arbeit mit jungen Menschen sein, die ansonsten eine Wanderung durch die Natur eher öde finden würden? Die Fortbildung, die sich an haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit richtet, beinhaltet eine Einführung in den Umgang mit GPS-Geräten. Im Vordergrund stehen das praktische Experimentieren sowie die Suche nach einfachen Verstecken. Die Frage, ob und in welcher Form das „Dosensuchen“ für Alltag und Praxis der Jugendarbeit tauglich ist, wird durch das Austüfteln und Erstellen eigener „Schätze“ beantwortet. Wie lässt sich die Jagd nach der Dose mit pädagogischen Inhalten und Teamaufgaben verbinden? Welchen Erfahrungs- und Lernwert haben Schatzsuchen? Und welchen Stellenwert hat dabei die satellitengestützte Technik?

Termin: Mo., 21.05.2012, 9:00 bis 16:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 15,00 €
Leitung: Andreas Schönekäs und Julia Brumm



April:

Wie schütze ich Mädchen und Jungen vor Gewalt und sexuellem Missbrauch? – Informationsveranstaltung für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in Vereinen und Verbänden stehen in ihren Gruppen oftmals alleine mit Beobachtungen und Erfahrungen im Bereich der Kindeswohlgefährdung da. Die Veranstaltung möchte informieren und Ehrenamtliche unterstützen, in ihrer Tätigkeit zufriedener und sicherer zu handeln.


Inhalte werden sein:

  • Definitionen zu Misshandlung, Vernachlässigung und sexueller Gewalt
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für den Schutz von Mädchen und Jungen
  • Handlungsverpflichtung, -möglichkeit und -grenzen
  • Vorstellung des Hilfesystems in der Stadt Gießen
  • Wie können Vereine und Verbände Interventionskonzepte entwickeln?

Termin: Mi., 25.04.2012, 18:00 bis 21:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, kostenlos, Anmeldung nötig
Leitung: Sabine Brück und Barbara Behnen
Kooperation: mit dem Jugendschutz der Universitätsstadt Gießen



Gestaltung von Internetseiten für Jugendeinrichtungen

Die Zeiten des komplizierten und aufwendigen Programmierens und Gestaltens von Internetseiten mit HTML-Software sind vorbei. Die Fortbildung wird zeigen, wie man nach dem „Baukastenprinzip“ Internetseiten ohne spezielle Fachkenntnisse oder spezielle Programme originell und funktional gestalten und problemlos und schnell über den alltäglichen Browser pflegen kann. Das heißt, die einzige Voraussetzung ist ein Netzzugang, um völlig ortsunabhängig an den Internetseiten arbeiten zu können.

Termin: Mo., 23.04.2012, 10:00 bis 16:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 15,00 €
Leitung: Samuel Kirchhof



Jugend im Netz am Beispiel von Facebook – „Privatsphäre ist ein Konzept von Gestern“ Mark Zuckerberg

Facebook, Twitter, SchülerVZ, StudiVZ, u. ä., sind ein paar der sogenannten sozialen Netzwerke im Internet. Hier treffen sich Erwachsene, zum großen Teil aber Jugendliche um sich in Gruppen zu organisieren (Nachrichten, Fotos, Chat, usw.). Bereits die Personalisierung des eigenen Netzwerk Profils mit Fotos und persönlichen Daten ist ein sensibles Thema, denn oftmals sind dessen Inhalte für weitaus mehr Leute einsehbar als nur die „Freunde“. In den Medien wird fast tagtäglich über Facebook und damit verbunden über mangelnden Datenschutz berichtet. Was passiert nun alles mit meinen Daten? Und wer hat sie überhaupt? Wozu brauchen wir diese Plattform überhaupt? Und wie sieht es mit dem Jugendschutz aus? Haben soziale Netzwerke wie Facebook einen Einfluss auf die Jugendkultur? Wenn ja welchen? Wo liegen die Chancen und Risiken diese „Communities“?

Termin: Mo., 23.04.2012, 10:00 bis 15:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 15,00 €
Leitung: Angelika Beranek



Kein Alkohol ist auch keine Lösung … – Fortbildung zum Alkoholkonsum von Jugendlichen

Die meisten Jugendlichen haben spezifische Erfahrungen mit Alkohol, die von gelegentlichem Konsum bis zu regelmäßigem Rauschtrinken reichen. Diese Fortbildung setzt sich mit thematischen Dauerbrennern im pädagogischen Alltag vieler Jugendeinrichtungen, aber auch in Verein und Schule auseinander. Die Vermittlung von Basiswissen zum Thema Alkohol, sowie die weitere Beschäftigung mit theoretischen und praktischen Möglichkeiten der Prävention stehen im Vordergrund. Es werden persönliche Erfahrungen aus dem Alltag reflektiert und neue Methoden für die praktische Arbeit vorgestellt. Ein zentraler Schwerpunkt ist hierbei alternative und kreative Angebote zu entwickeln, wie Jugendliche bei ihren Erfahrungen mit Alkohol sinnvoll und ohne erhobenen Zeigefinger begleitet werden können. Und wie es gelingt, Alkoholprävention auch in der eigenen Einrichtung, bei Freizeiten, Vereinsfesten und auf Jugendclub-Partys umzusetzen.

Termin: Sa., 21. bis So., 22.04.2012, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 25,00 €
Leitung: Egon Wielsch und Birgit Wichelmann-Werth
Kooperation: mit der Fachstelle für Suchtprävention des Suchthilfezentrums Gießen der Arbeitsgemeinschaft Rauschmittelprobleme e. V. und dem Jugendschutz der Universitätsstadt Gießen



So ticken Jungs – eine Fortbildung für den pädagogischen Arbeitsalltag mit Jungen

Jungen ticken anders als Mädchen. Jungen gelten im Gegensatz zu Mädchen als aggressiver, technikfixierter und schwieriger. Was ist wirklich dran an diesem Unterschied der Geschlechter? Ist er eher eine Frage der Biologie oder der Sozialisation? Brauchen Jungs emotionale Zuwendung, sind sie einfach oder doch kompliziert?
Der Anspruch einer geschlechtergerechten Erziehung ist schnell formuliert, aber seine Einlösung erfordert mehr als nur guten Willen. Deshalb kommen Pädagoginnen und Pädagogen, die professionell mit Jungen arbeiten, nicht umhin, sich mit ihren eigenen Geschlechts- und Rollenbildern auseinander zu setzen. Daneben müssen sie in der Lage sein, die entsprechenden Muster im sozialen Alltag wahrzunehmen und pädagogisch umzusetzen. Für beides – Selbstreflexion und Wahrnehmungsschärfung möchte das Seminar praktische Beispiele und Ansatzpunkte liefern.

Termin: Mi., 18. und Mi., 25.04.2012, 9:00 bis 12:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 20,00 €
Leitung: Horst Mathiowetz



März:

JULEICA – Grundausbildung für die Jugendleiter/in-Card

Das Seminar bietet eine grundlegende Qualifizierung von ehrenamtlichen und nebenberuflichen Mitarbeiter/inne/n in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Veranstaltung greift zentrale Themen auf, die in der praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort von Bedeutung sind. Sie bietet Anregungen, Hinweise und Hilfen. Inhalte sind Gruppenleitung und -prozesse, Konfliktmanagement, Aufsichtspflicht und Haftung, Projektplanung und die Finanzierung von Projekten. Die Teilnehmer/innen erhalten einen Qualifikationsnachweis, der zur Beantragung der Jugendleiter/in-Card berechtigt.

Termin: Sa., 31.03. bis Do., 05.04.2012, 10:00 bis 18:00 Uhr, Gießen, 60,00 € (inkl. Mittagessen)
Leitung: Sabine Brück, Britta Heblich und Martin Schindel
Kooperation: mit der Jugendpflege der Universitätsstadt Gießen und dem Stadtjugendring Gießen e. V.



Wendo – Selbstbehauptung für Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit

In der täglichen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen Pädagoginnen immer wieder einmal in kritische Situationen, die bedrohlich oder gar gefährlich werden können. Hier gilt es die Situationen realistisch einzuschätzen sowie zielbewusst und entschlossen zu handeln. WENDO (WomEN DO it!) wurde in den 70er Jahren in den USA und Kanada entwickelt und heißt übersetzt der Weg der Frauen. Hinter dem Namen WENDO steht ein ganzheitliches und frauenparteiliches Konzept, um das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Frauen und Mädchen zu stärken. Zu effektiver Selbstverteidigung gehört daher eine Auseinandersetzung mit Angst, Passivität und Hemmungen sich zu wehren. WENDO setzt auf sich Durchsetzen und Wehren mit Sprache, Stimme und Körperhaltung im Vorfeld jeglicher körperlichen Auseinandersetzung. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit die eigenen Stärken und Grenzen zu erkennen, um in Krisensituationen adäquat handeln zu können. So können Konflikte und Bedrohungssituationen in einem deeskalierenden Sinne erfolgreich gelöst werden. Das Selbstbehauptungstraining beinhaltet Übungen zu Körpersprache, Rollenspiele, Gespräche, Intuitions- und Entspannungsübungen sowie Atem- und Stimmübungen.

Termin: Fr., 16.03.2012, 9:00 bis 16:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 15,00 €
Leitung: Sabine Brück und Nadine Seyler
Kooperation: mit dem Arbeitskreis Mädchenarbeit der Stadt Gießen



Februar:


Wenn’s mal kracht – Konfliktmanagement in Gruppen

Die Arbeit mit Gruppen stellt hohe Anforderungen an die Konfliktlösungskompetenzen der Leitung. Die besondere Dynamik von Gruppenprozessen, eine zunehmende Konfliktbeteiligtenzahl und die Bildung von Fraktionen setzen der direkten Kommunikation enge Grenzen. Verschiedene Methoden aus der Mediation, der Gruppenarbeit und der Teamentwicklung können hier Abhilfe schaffen. Die Fortbildung beleuchtet typische Konfliktfelder aus dem Praxisalltag der Teilnehmer/innen im Hinblick auf ein tieferes Verständnis ihrer Entstehung und der kreativen Anwendung von Methoden zur Klärung. Über Rollenspiele und den Austausch innerhalb der Gruppe werden zudem Aspekte wie die eigene Rollenklarheit, Transparenz, Beteiligung und Wertschätzung betrachtet.

Termin: Sa., 11. und So., 12.02.2012, 10:00 bis 17:00 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Jokus, 25,00 €
Leitung: Sabine Brück und Christian Wustrau
Kooperation: mit der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit der Universitätsstadt Gießen



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